Stimmung

Nun also naht der Dezember und damit die weihnachtliche alle-wollen-alles-heimelig-dekoriert-kuschlig-kitschig-besinnlich daheim haben. Ich nicht. Ich hasse
mag Weihnachten nicht. Alles daran find ich doof. Das liegt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit an meinen immer schlechter werdenden Erfahrungen in der Kindheit. Meinen Vater, der ab 15 Uhr bereits so besoffen war/ist, dass er dann bereits ins Bett geht. Nicht ohne das vorher noch der berühmte, jeder streitet sich mit jeden und das ganze Haus bebt vor Geschrei, Streit war. Und am Ende alle angepisst darauf warten, endlich ins Bett gehen zu dürfen.  Aber besonders dieser Stress mit den Geschenken macht mich wahnsinnig. Ehrlich.
Letztes Jahr war es anders. Da feierte ich zum ersten Mal mit dem Namenslosen und meinem Baby ohne Eltern. Es war zwar schön, aber auch nicht meins. Schon allein das dort das Christkind kommt- damit kann ich mich nicht anfreunden, das kenne ich einfach nicht. Und außerdem habe ich meine Eltern und „unser“ Weihnachten, so morbide es auch klingt, vermisst. Sehr. Jetzt habe ich mich eigentlich ein bisschen auf dieses Jahr gefreut. Mit der Erna Plätzchen („Keekse“) backen, Schnee sehen (haha) und eben ihr erstes richtig bewusstes Fest überhaupt zu erleben.
Dazu wird es allerdings dieses Jahr nicht kommen. Nicht wirklich jedenfalls.
Denn mit der Schwägerin wird es definitiv nie wieder einen Feieranlass zusammen geben. Somit fliege ich am Freitag vor Weihnachten alleine (! ich habe SO Schiss davor) mit Erna zu meinen Eltern. Ich weiß bereits jetzt das es am 24. nicht schön wird und Erna sich ob der Lautstärke sehr erschrecken wird. Ein bisschen Hoffnung habe ich noch, dass eben gerade Ernas Anwesenheit etwas ändert, aber man steckt nicht drin.
Doch vor allem- ist der Namenslose nicht dabei. Bei Ernas erstem richtigen Fest. Er wird nicht sehen, wie sie reagiert, wenn sie den geputzten Weihnachtsbaum sieht. Er wird nicht sehen, wie sie Geschenke auspackt und damit spielt. Er wird seine kleine Tochter nicht bei sich haben, zum einkuscheln, wenn sie nach einem anstrengenden Tag müde ist. Ich werde ihn nicht bei mir haben.
Und das macht mich traurig. Sehr traurig. Schon allein deswegen wird es ein schreckliches Fest…. Ich bin gespannt, wie wir das dann wohl nächstes Jahr machen werden….

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14 Gedanken zu „Stimmung

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