Hopplahopp

Und auf einmal kann es doch so schnell gehen.  Nachdem mir meine Verwaltungstrulla wenig Hoffnung auf eine baldige Reduzierung gemacht hat und noch weniger Verständnis dafür zeigte, rechnete ich somit nicht vor Dezember damit.

Heute wollte ich auch erst das große Gespräch mit dem Biest hinter mich bringen. Dummerweise ist seit dem Wochenende der schlimme Husten der Erna wieder zurück, diesmal gefühlt noch schlimmer und hartnäckiger. Heute Nacht hat sie dann einfach mal 2 Stunden ganz arg durchgehustet, der Saft machte es kein Stück besser. Ich habe so mitgelitten und wollte eigentlich auch schon ins Krankenkhaus mit ihr. Der Namenslose hat mich aufgehalten, wegen Husten geht man nicht in die Notaufnahme und Erna wollte eigentlich auch nur schlafen… Darum, und weil ich heute sowieso einen Termin beim Kinderarzt habe, hab ich Erna daheim gelassen. Bis auf die Hustenanfälle ist es auch ganz gut bei ihr. Da man die Krankschreibung allerdings am selben Tag auf Arbeit abgegeben haben muss, bin ich also mit Erna (es ging nicht anders) in die Stadt gefahren. Nach dem Motto „hier bin ich, das ist meine Tochter, sie ist wirklich krank“ bin ich dann durch die Abteilungen gestiefelt.
Ich habe dann noch ein paar schnelle Akten weggeschafft, während Erna mit den Kollegen schäkerte.
Und ich habe das große Gespräch führen können. Das Biest war zwar netter (immerhin selbst 2-fache Mutter), aber naja. Biest eben.
Was mich trotzdem begeisterte, war ihre Bereitschaft, die Reduzierung ab sofort in die Wege zu leiten. Sie sieht ja auch das ich es einfach nicht schaffe. Da ich ab November eh zu 50 % erst eingeteilt bin, ist es auch von der Arbeitsverteilung kein Problem.

Damit also dürfte der Reduzierung zum 1.11. nichts im Wege stehen und ich hab nur noch diese Woche als Kraftakt. Und auch wenn es manche nicht glauben mögen, habe ich ja jetzt einen Monat „üben“ können und ich bin mir sicher, dass es so auf jeden Fall gut klappen wird. Ich habe dann einfach mehr Luft zum atmen. Mehr intensive Ernazeit, Zeit für Spielplatz und Draußensein, Zeit für FreundevonErnatreffen.

Jetzt eilt auch der Heimarbeitsplatz nicht mehr so, ich kann also ganz locker da ran gehen und fühle mich schon gleich weniger gestresst. Dann brauch ich eben bis Januar oder Februar bis ich eingearbeitet bin. Na und!

Wenn ich dann von daheim schaffen kann, ist die Einteilung noch besser, ich werde dann zwar trotzdem noch 3 mal die Woche ins Geschäft gehen, allerdings nur für 3-4 Stunden jeweils. Der Rest wird daheim gemacht. Auch dann bin ich viel flexibler und freier.
Ich denke das wird! Und ich denke es war die beste Entscheidung. Zu einem guten (und schnellen) Zeitpunkt. Denn noch war ich ja nicht „voll“ eingeplant im Geschäft, 2 Monate später wäre übel gewesen. Und ob ich 2 Monate noch geschafft hätte, die andere Frage. Die sich zum Glück erstmal nicht mehr stellt.

Jetzt werde ich jedenfalls den Husten der Erna erstmal auskurieren, so gut es eben geht. Wir geben ihr gerade seit 3 Wochen mal mehr und mal weniger regelmäßig Hustensaft, DAS kann jedenfalls auch nicht gut sein und ich hoffe sehr das der Arzt uns mit dem Inhalationsgerät weiterhelfen kann und Erna das auch so annimmt.

Alles gut.

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Ein Gedanke zu „Hopplahopp

  1. Gute Besserung der Erna.
    Schön, dass die Reduzierung doch so schnell geklappt hat. Ich frage mich auch schon, wie das bei mir nächstes Jahr aussehen wird und ob mein Plan (4 Tage je 7 Stunden) überhaupt funktionieren kann. Eigentlich will ich gar nicht zurück, aber irgendwo muss ja auch das Geld herkommen :-/

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