Hopplahopp

Und auf einmal kann es doch so schnell gehen.  Nachdem mir meine Verwaltungstrulla wenig Hoffnung auf eine baldige Reduzierung gemacht hat und noch weniger Verständnis dafür zeigte, rechnete ich somit nicht vor Dezember damit.

Heute wollte ich auch erst das große Gespräch mit dem Biest hinter mich bringen. Dummerweise ist seit dem Wochenende der schlimme Husten der Erna wieder zurück, diesmal gefühlt noch schlimmer und hartnäckiger. Heute Nacht hat sie dann einfach mal 2 Stunden ganz arg durchgehustet, der Saft machte es kein Stück besser. Ich habe so mitgelitten und wollte eigentlich auch schon ins Krankenkhaus mit ihr. Der Namenslose hat mich aufgehalten, wegen Husten geht man nicht in die Notaufnahme und Erna wollte eigentlich auch nur schlafen… Darum, und weil ich heute sowieso einen Termin beim Kinderarzt habe, hab ich Erna daheim gelassen. Bis auf die Hustenanfälle ist es auch ganz gut bei ihr. Da man die Krankschreibung allerdings am selben Tag auf Arbeit abgegeben haben muss, bin ich also mit Erna (es ging nicht anders) in die Stadt gefahren. Nach dem Motto „hier bin ich, das ist meine Tochter, sie ist wirklich krank“ bin ich dann durch die Abteilungen gestiefelt.
Ich habe dann noch ein paar schnelle Akten weggeschafft, während Erna mit den Kollegen schäkerte.
Und ich habe das große Gespräch führen können. Das Biest war zwar netter (immerhin selbst 2-fache Mutter), aber naja. Biest eben.
Was mich trotzdem begeisterte, war ihre Bereitschaft, die Reduzierung ab sofort in die Wege zu leiten. Sie sieht ja auch das ich es einfach nicht schaffe. Da ich ab November eh zu 50 % erst eingeteilt bin, ist es auch von der Arbeitsverteilung kein Problem.

Damit also dürfte der Reduzierung zum 1.11. nichts im Wege stehen und ich hab nur noch diese Woche als Kraftakt. Und auch wenn es manche nicht glauben mögen, habe ich ja jetzt einen Monat „üben“ können und ich bin mir sicher, dass es so auf jeden Fall gut klappen wird. Ich habe dann einfach mehr Luft zum atmen. Mehr intensive Ernazeit, Zeit für Spielplatz und Draußensein, Zeit für FreundevonErnatreffen.

Jetzt eilt auch der Heimarbeitsplatz nicht mehr so, ich kann also ganz locker da ran gehen und fühle mich schon gleich weniger gestresst. Dann brauch ich eben bis Januar oder Februar bis ich eingearbeitet bin. Na und!

Wenn ich dann von daheim schaffen kann, ist die Einteilung noch besser, ich werde dann zwar trotzdem noch 3 mal die Woche ins Geschäft gehen, allerdings nur für 3-4 Stunden jeweils. Der Rest wird daheim gemacht. Auch dann bin ich viel flexibler und freier.
Ich denke das wird! Und ich denke es war die beste Entscheidung. Zu einem guten (und schnellen) Zeitpunkt. Denn noch war ich ja nicht „voll“ eingeplant im Geschäft, 2 Monate später wäre übel gewesen. Und ob ich 2 Monate noch geschafft hätte, die andere Frage. Die sich zum Glück erstmal nicht mehr stellt.

Jetzt werde ich jedenfalls den Husten der Erna erstmal auskurieren, so gut es eben geht. Wir geben ihr gerade seit 3 Wochen mal mehr und mal weniger regelmäßig Hustensaft, DAS kann jedenfalls auch nicht gut sein und ich hoffe sehr das der Arzt uns mit dem Inhalationsgerät weiterhelfen kann und Erna das auch so annimmt.

Alles gut.

Zwischendurch

Erna ist immer noch krank. Nun also die 4. Woche in Folge, am Samstag wurde der Husten, den wir eigentlich so gut wie besiegt hatten, wieder SEHR viel schlimmer. Jetzt ist das arme Kind also wieder am durchstehen dieses quälenden Bronchitismists. Dazu noch die Schnupfnase, die eigentlich GAR NICHT besser geworden ist…. jetzt habe ich schon von ganz vielen Kollegen den Tipp wegen Inhalation bekommen und so gehen wir morgen, mal wieder- waren dann jede Woche einmal, erneut zum Kinderarzt und ich versuche uns ein Inhalationsgerät verschreiben zu lassen. Gerade wegen dem Husten, der ja schon 3 Wochen geht, habe ich Angst das es irgendwann entweder zu einer chronischen Geschichte oder Asthma werden kann. Außerdem tut mir das arme Kind unendlich leid.
Ich weiß auch woher es kommt, denn jetzt ist der Namenslose ebenfalls krank und der hat dann wieder die Erna angesteckt. Teufelskreis.
Bin auch gespannt ob wir die Schnupfnase bis zum Sommer mal (wenn auch nur kurzzeitig) wieder wegkriegen….

Ich wäre schier letzte Woche jedenfalls beinahe zusammengebrochen. Ich kann so einfach nimmer. Keine einzige Nacht kriege ich ausreichend Schlaf, das war früher ja nicht so schlimm, aber jetzt merke ich doch wie unendlich schlauchend das ist. Dann stehe ich einfach 24 h unter Dauerstrom, nachts wegen dem kranken Kind und dann tagsüber aber auch. Aufstehen, mich innerhalb von 2 Minuten fertig machen, das Kind wecken, zum essen bringen, fertig machen, in die Kita bringen. Dann die Arbeit. Da ist es eben auch nicht besser. Ich bin komplett in euer neuen Materie, die ich zwar immerhin schon mehrheitlich verstehe, aber noch lange nicht eingearbeitet bin. Nach der Arbeit das Gehetze um die Erna so früh es geht abzuholen. Daheim dann irgendwie das Nötigste erledigen und versuchen das Kind zum Alleinspielen anzuregen. Damit ich auch mal 5 Minuten sitzen/liegen kann. Dann Bettfertigmachung und versuchen Erna trotz ständigem Husten zum schlafen zu bringen. Was dann darin endet das ich ca. 5 Mal runter und wieder hoch gehe, am Ende dann entnervt gegen 21.20 Uhr ebenfalls mit ins Bett falle. Und dann geht es wieder von vorne los.
Ich weiß nicht ob es dabei durchgekommen ist, aber Fakt ist, die letzten Wochen hatte ich, gerade auch Krankheitsbedingt, wirklich KEINE EINZIGE Minute für mich. Ich komme weder zum frühstücken, noch zum Mittagessen und Abendbrot vergesse ich dann meistens. Und dann war ich eben auch ne Woche selber krank und angeschlagen und alles was ich wollte waren 5 Minuten Ruhe bzw. ein Erkältungsbad. Das habe ich bis heute nicht bekommen. Erna ist in letzter Zeit dazu noch wirklich extrem Mamafixiert und der Namenslose kann Abends leider auch nichts machen, denn dann wird um ihr Leben nach Mama gebrüllt.
Am Freitag hatten wir ein Spielplatzdate um 16 Uhr. Ich habe extra noch eher Feierabend gemacht, musste allerdings noch dringend Klopapier kaufen und alle Kitasachen abholen. Am Ende sind wir total gehetzt 16.15 Uhr am Spielplatz gewesen, immerhin das Kind war zwischendrin auf Klo. Ich habe es nicht mehr geschafft. Das war jedenfalls der total Wahnsinn wie ich da rumgehetzt bin. Eben voll unter Strom das ich ja auch alles schaffe, das ich es schaffe mich um alle anderen und alles andere zu kümmern. Derzeit bleibe ich total außen vor.
Und auch das merkt man, wenn ich denn mal träume, dann nur schlecht bzw. wälze ich Arbeitszeiten und Ernazeiten rum und num. Ich habe Rücken. Seit meinem ersten Arbeitstag. Es wird auch nicht besser. Ich bin SO verspannt.

Aber am schlimmsten ist, ich bin SO unbelastbar. Einen Abend war es wirklich schlimm mit der Erna, ich lag 2 Stunden am Stück neben ihr und hab versucht sie zum schlafen zu bringen. Sie war todmüde. Trotzdem ging es einfach nicht. Ich wurde immer genervter. Und wütender. Ich habe sie angeschrien. Ich bin rausgegangen und wollte sie weinen lassen. Es war mir alles egal. Zum Glück habe ich dann jedoch relativ schnell gemerkt, WAS da gerade passiert. Ändern konnte ich es allerdings trotzdem nicht. Es ging einfach nicht. Ich wollte nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Die arme Erna schrie und schrie und schrie. Und ich ? Ich habe sogar das Babyphone ausgemacht damit ich es nicht hören muss. Das war dann der vorläufige Negativhöhepunkt . Der Namenslose kam keine 2 Minuten später zur Türe und übernahm das Kind. Zwar mit keinem Ergebnis, da sie sich ja von ihm nicht mehr beruhigen lässt, aber wenigstens hatte ich 10 Minuten Zeit zum durchatmen. Und wieder weitermachen.
DAS war dann der Punkt, an dem ich beschloss das sich dringend was ändern muss. Es sind ja nicht nur die Abende und Nächte. Es ist auch der Nachmittag. Ich bin mit der Erna frühestens 16.30 Uhr daheim. Und , es ist einfach so, ich bin total angeschlagen und muss einfach runter kommen. Jedoch kollidiert das mit der Erna, die sofort und gleich bespielt und bespaßt werden will.
Die ich eigentlich auch bespielen und bespaßen MÖCHTE, nur kann ich einfach nicht. Am liebsten wäre es mir, ich könnte einfach nur danebenliegen und mich ausruhen. Das funktioniert aber nicht.
Dann wird Erna müde. SO müde und schlecht gelaunt. 17.30 Uhr geht es deswegen spätestens in Richtung Bett. Ich kämpfe mit ihr. Sie will nicht gewaschen werden, anziehen ist auch doof, Zähne putzen geht gar nicht und überhaupt will sie noch ein Buch angucken.

Ich bin lieblos geworden. Genervt. Gestresst. Aggressiv.
Alles was ich nie nie niemals als Mutter und schon gar nicht als Mutter der kleinen Erna, die SO SO SO lieb ist!!!!, sein wollte. Wie ich nie werden wollte.

Deswegen habe ich Gespräche geführt. Viele Gespräche. Und ich werde meine Arbeitszeit nun runterstufen. Es geht einfach nicht mehr. Geplant war eigentlich 50%, leider ist es ein wahnsinniger Unterschied von fast 1000 Euro, die wir uns so nicht leisten können. Deswegen werde ich auf 60% runterstufen. Denn auch das wird hoffentlich was bringen, wenn ich eine Stunde länger Zeit für Erna hab.

Falls sich jemand wundern sollte. Die Home Office Geschichte läuft (schlecht). Es ist zwar OFFIZIELL zum 1.12. eingetragen, aber das Problem ist meine Abteilungsleitung. Die will mich erst gehen lassen, wenn ich eingearbeitet bin. Was alles und nichts heißen kann. Und ich rechne nun definitiv nicht mehr mich diesem Jahr. Wäre es der 1.12., ich würde bis dahin durchhalten. Doch länger, selbst der 1.1. , schaffe ich wirklich nicht. Ich möchte nicht das es zu Lasten der Erna geht. Und letztendlich mache ich mich auch kaputt. Ich habe es vollkommen unterschätzt. Die Fahrtzeit. Alles.

Seit meinem Reduzierungsbeschluss geht es mir schon wesentlich besser. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich die 5 Wochen noch schaffe. Aktueller Stand wäre: niemals. Ich versuche jetzt noch ein paar Tage Urlaub zu nehmen. Und so wie es aussieht werde ich demnächst auch nochmal ein paar Krankheitstage fürs Kind nehmen (müssen).  Dann sollte es gehen.

Am liebsten würde ich bereits auf den 1.11. reduzieren, es ginge auch von meiner Oberbehörde aus, allerdings wird sich wohl die Abteilungsleitung dagegen stemmen.
Mit der kann ich auch morgen erst sprechen. Vor diesem Gespräch habe ich richtig Angst. Sie ist ein richtiges Biest und sie war schon echt fies zu mir.
Nachdem das Gespräch mit der Verwaltung am Freitag bereits ebenfalls nicht so berauschend war. Kein Verständnis von dieser Seite. Traurig, dass man immer drauf hoffen muss, das die andere Partei auch Mutter ist. Mütter können es komischerweise alle nachvollziehen. Nicht-Mütter nicht. Hier so jedenfalls.

Alles in allem ist es schockierend wie absolut nicht familienfreundlich meine angeblich dafür ausgezeichnete Arbeitsstelle ist. Ich fühle mich weder verstanden, noch unterstützt.

Nachdem es aber auch keiner dankt, wenn man mehr schafft und am Ende sich kaputt macht, habe ich nun eine ist-mir-alles-egal-Einstellung angeeignet und ich gucke was das geschäftliche angeht, nur noch nach meiner Familie. Damit hat sich das Thema Beförderung für die nächsten Jahre endgültig erledigt. Das ist ok.

Jetzt muss ich nur noch schaffen, auch mal nach mir zu schauen. Momentan sieht es echt schlecht aus. Nichtmal in Ruhe Zähne putzen ist gerade drin. Ich bin mir zwar sicher, das es besser wird, sobald Erna wieder genesen ist, nur wann DAS sein wird, steht ja ebenfalls in den Sternen.

Ach ja. Psssst. Die Reduzierung darf meine Familie nicht erfahren. Denn von dieser Seite erhalte ich dahingehend NULL Unterstützung oder Verständnis. Da muss ich mich im Gegenteil gerade für meine „nur“ 75% rechtfertigen. „Drüben“ und damals war eben alles anders…. *augenroll*

Das ist diesen Beitrag gerade schreiben konnte, verdanke ich meiner neuen ist-mir-alles-egal-Einstellung was die Arbeit betrifft und meiner urlaubsabwesenden Geschäftsstelle. Daher hält sich mein Aktenstapel erstaunlich niedrig und ich kriege nicht ganz so viel Panik.

Sonnenschein

Mein kleiner Zuckerschnutenhosenschatzschmatz ist einfach wirklich goldig heute. Wie ausgewechselt. Man merkt deutlich das die Krankheit auf dem Rückmarsch ist und wieder meine „alte“ Erna zum Vorschein kommt. Die ewig-gut-gelaunte, die Quatschtante, der Clown.
Ich habe sie heute vom Papa abgeholt, zwischendrin haben wir sogar schon telefoniert und sie hat soo schön geplappert und dabei die Computermaus als Telefon benutzt 😛
Auch nach dem Abholen ging das Geplapper munter weiter und sie ist rein in unser Haus und hat, Premiere (!!), sofort angefangen ALLEINE was zum spielen raus zu suchen und hat ALLEINE gespielt. Ganz lang. (also ne halbe Stunde, was hier noch NIE vorgekommen ist). Ich konnte in der Zeit mit nem Kaffee am Tisch sitzen, runterkommen (Arbeit war heute ziemlich anstrengend, da ich die verlorenen Tage aufschaffen muss) und war somit auch gleich viel viel besser drauf. Wir haben zusammen Obst geschnappt, zusammen Abendbrot gemacht (Pizza, heute bin ich nicht zu mehr fähig), gegessen, sie ist freiwillig in die Badewanne und dann mit mir ins Bett. Immer noch gut drauf. Wir haben uns (wieder Premiere) ein Buch angeschaut, dass ich vorgelesen hab. Und dann haben wir gekuschelt, ich habe ein Phantasieliedchen gesungen und innerhalb von einer Minute war mein Traumkind eingeschlafen.
Und das alles heute OHNE Nono. Also ohne ihren Nuckel. Der sonst am Kind festgewachsen scheint. Sie hat ihn einfach nicht verlangt und ich hab ihn einfach nicht gegeben. Mir ist schon klar, dass sie jetzt nicht von heute auf gleich keinen mehr braucht. Aber vielleicht zumindest weniger. Ach ich bin einfach gut drauf irgendwie.

Außerdem wollte ich noch kurz zwischenfesthalten was meine kleine große Erna schon wieder alles neues kann.
Denn sie malt ja seit einigen Wochen schon Kreise. So richtig. Ich hab es ihr einmal gezeigt und seitdem macht sie das nach.
Und sie erkennt und benennt Farben. Vor allem Blau. Ihre Lieblingsfarbe. Danach kommt rot. Alles andere ist eher Glückssache. Aber beim Blau ist sie sehr soverän. Ihr neuestes Lieblingslied ist auch „blau blau blau sind alle meine Kleider“. Das man NUR in dieser Variante singen darf 😛
Sie dreht sich auf der Stelle im Kreis. Wenn man sie bittet, sich im Kreis zu drehen, dann sieht das total aus wie ein Model auf dem Laufsteg das die Kleidung präsentiert 😛
Rückwärts laufen klappt auch schon ganz gut und selbstverständlich. Momentan versucht sie auch, auf Zehenspitzen zu stehen. Vielleicht doch ne Ballerina? :O Sieht jedenfalls sehr elegant aus.
Und sie benutzt nun, nachdem zwei-Wort-Sätze schon fast Standard sind, sogar schon sehr oft 3 Worte. Wie neulich. „Nase de Mama“ = Mamas Nase.
An fast allen Begriffen hängt sie einen Artikel ran. „de Mama“ „der Papa“ „der Wauwau“ „der Ball“ usw. Dabei kann sie die männlichen Artikel schon super ausprechen, die weiblichen und sachlichen sind alles „de“.
Zu ihrem „Danke“ sagt sie jetzt auch ganz höflich bitte. „Brezn bittn“ (nicht mehr Billa, sondern Brezn 😦   ) Und ganz oft hören wir auch „mamal lade bittn“  😀

Wenn man sie fragt, was sie essen will, dann antwortet sie mit „gula“ . Ihrem Lieblingsessen Gulasch. Wenn man fragt, was sie trinken will, dann immer eine „kolla bittn“ 😛 Die in der Kita müssen auch echt denken. Wenn man fragt wo wir wohnen, dann sagt sie „autos“ .
Also sind wir eine Familie die in mehreren Autos lebt und dabei nur Cola trinkt und Gulasch ist 😛

Am Samstag kam die Lieferung mit Ernas Herbstparka und Herbststiefeln. Und sie ist ja so eine Schuhtrulla. Sie wollte die partout nicht mehr ausziehn und auch die Jacke fand sie so so toll, dass wir dann Samstag Abend spontan einen Spaziergang zu Oma und Opa machten und das Kind sogar den kompletten Weg alleine gelaufen ist. Eine Hand beim Papa, die andere bei der Mama. Es war SO ein schöner Herzmoment. So weit ist sie noch nie gelaufen und ich freue mich schon richtig auf November, wenn der Laternenlauf ist. Ich denke das wird richtig toll für sie.

Beim Opa (mein Papa) habe ich jetzt so einen Lernturm zum selber handwerkern in Auftrag gegeben. Dann kann sie endlich mit uns in der Küche stehen und nicht immer drauf sitzen, was wirklich gefährlich ist. Und die Plätzchenzeit darf kommen 😀
Ich versuche auch schon seit einigen Wochen eine tolle und günstige Ikea-Küche zu ersteigern, allerdings gingen die letzten guten (mit Zubehör aber trotzdem) für fast 120 Euro weg und somit kann ich die dann auch neu kaufen.
Alternativen gibt es zwar, aber der Mann besteht auf Ikea. Nun denn. Ich freue mich bereits sehr auf ihr Gesicht, auch wenn ich bis NACH Weihnachten warten muss. Aber sie wird sich soooo riesig freuen.

Irgendwie kommt sie mir schon viel älter als 16 Monate vor. Sie ist schon soooo groß geworden. Der Wahnsinn wie Kleinkinder sind entwickeln. Bzw ja auch Babys schon. Kann mal irgendjemand die Zeit anhalten?

Auslosung des Gewinnspiels

Liebe Leute und vor allem Gewinnspielteilnehmer, da es mit der Erna wohl noch ne ganze Weile dauern kann, bis die wieder so richtig fit ist, habe ich jetzt einfach mal ein Online-Auslosungsdingens zur Hilfe genommen. Da ich technisch absolut die Oberniete bin, hab ich es nicht für diesen Beitrag generieren können (so wie andere das immer so schön können) sondern hab es schnöde abfotografiert.

Und der Gewinner ist *trommelwirbel*

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Kommentar Nr. 4 :

Frau Bauchwohnung

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte setz dich doch mit mir wegen deiner Adresse in Verbindung.

 

Solltest du dich nicht innerhalb von 1 Woche bei mir gemeldet haben, so muss ich erneut auslosen.

Ankündigung Webseminar Nido

Da ich nun seit 2 Wochen mehr oder weniger täglich wieder arbeiten gehe und dadurch ziemlich ins straucheln gerate, interessiert mich gerade dieses Thema wirklich sehr und ich werde ganz sicher (versuchen, soweit das kranke Kind es zulässt) mal reinschalten morgen!

Vielleicht weckt es bei einen von Euch ebenfalls das Interesse.

 

»Beruflicher Erfolg macht glücklich« und »Die Zukunft ist weiblich«. So tönt es uns derzeit allerorten entgegen. Wer das nicht glauben mag, dem wird gerne mit einem Killerargument begegnet: »Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation«. Susanne Garsoffky und Britta Sembach, beides Mütter zweier Söhne, entlarven diese Sätze als die Lügen, die sie sind, und fordern mehr Ehrlichkeit bei diesem Thema. Wie gut sind Familie und Beruf wirklich unter einen Hut zu bekommen? Wer steigt wann wie lange aus dem Beruf aus? Welches Betreuungsmodell halten sie für ideal? Und wer bezahlt das Ganze dann am Ende? Um diese und andere Fragen geht es im Buch „Die Alles ist möglich–Lüge. Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind“ von Susanne Garsoffky und Britta Sembach.

 

Am 16. Oktober um 21 Uhr sprechen die beiden Autorinnen darüber mit Anke Helle, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift NIDO. im Rahmen eines Webinars. Unter  www.nido.de/nido-webinar/ können Sie live mitdiskutieren! In Kooperation mit der Elternzeitschrift Nido bietet der Pantheon Verlag erstmals dieses neue Format an. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nido.de/webinar oder auf www.pantheon-verlag.de.

 

 

Kurznachrichten

Liebe Internetgemeinde und vor allem liebe Leser die nicht bei Twitter sind bzw. meine Tweets nicht lesen,

bei mir/uns passiert gerade so viel, ich habe mich total und sehr und für immer mit einem Teil meiner Schwiegerfamilie verkracht und gedenke eigentlich nicht das ich das bald mal ändern werde. Eine doofe und unangenehme Situation ist es allemal. Eigentlich wollte ich darüber einen eigenen Post verfassen, weiß aber nicht ob ich das demnächst mal schaffen werde.
Dazu habe ich direkt nach der Urlaubsrückkehr mit meinem neuen Job angefangen und war ganze 2 Tage dort schaffen. Bis die Erna für viele Tage sehr hohes Fieber bekam und von unseren 7 Tagen für Kinderkranksein, noch 4 übrig sind…. Ich habe einfach nicht die Kraft und die Zeit gehabt letzte Woche zu schreiben. Denn es war wirklich übel und die erste richtige richtige Krankheit mit mehr tot-als lebendigen Mädel als Dauerklette und eigentlich ständig um die 40 Fieber. Zum Glück ist auch das überstanden, aber es war sehr sehr anstrengend und es ist viel liegen geblieben.
Nun bin ich heute erneut in die Berufstätigkeit eingestiegen und komme tagsüber unter der Woche sicher nicht so viel zum schreiben. Erstmal. Muss sich alles einpendeln. Da ich aber nicht vor 16 Uhr daheim bin, ist die Überlegung doch nochmal zu reduzieren gerade ganz großes Thema bei uns.

Warum ich das alles schreibe? Na, weil ich ja einen Wettbewerb ausgerufen hab und da fehlt natürlich noch die Gewinnerbekanntgabe. Dafür müsste ich allerdings erstmal einen Gewinner ermitteln. Seht es mir nach. Ich mache es frühestens am Freitag, allerspätestens im Laufe des Wochenende. Denn ich möchte natürlich direkt danach auch das Paket soweit sendungsreif haben.

Der Namenslose steht gerade auch unter Dauerstrom, weil seine Leute im Urlaub sind und er die Arbeit für 3-4-5 Leute machen muss. In der selben Zeit.
Daher momentan alleinerziehend.

16 Monate Schippenkönigin

Dieser Bericht wird (hoffentlich) doch recht kurz und knapp ausfallen- wie meine zukünftige Blogzeit.
Es ist (zum Glück für mich) gar nicht sooo viel passiert, entwicklungstechnisch in diesen Monat.
Neue Wörter kamen hinzu „kaze“ „cola“ „tsüs“ „hola“ „popo“ „popel“ „pups“ „affe“  „gaffe“ „jonge“ (Junge) „metschn“ (Mädchen) „blätta“ „bauum“ „babella“ (na wer erkennt den Dialekt? :P) „mär“ (Meer) „aaar“ (Haare) „blau“ „rot“
Außerdem „spricht“ sie jetzt viel viel mehr, dem „hallo“ kann sie nun fast mühelos alles anhängen was sie mag, also hallo papa, hallo mama, hallo wauwau, hallo baum. Dazu kommt das sie fast alles kommentiert was sie so sieht „mama….da….kacka“ (die Mama ist auf Toilette)  „wauwau….da….namnam…lone“  (der Hund isst eine Melone)  , „piepip…da…blatt…………..werf“ (der Vogel hat einen Zweig fallen lassen)
Mal kommen die Wörter schneller, mal mit mehr Anstrengung aus ihrem Mund hintereinnander. Aber sie kommen. Und versetzen nicht nur uns immer wieder in Erstaunen, auch sehr sehr viele Miturlauber waren ziemlich Baff was sie alles schon sagt.
Neu ist auch seit heute, sie macht „hoppa“ und versucht dann zu hüpfen, sehr süß schaut das aus 😀
Und wenn sie tanzt, dann inzwischen auch so richtig mit Knie locker fallen lassen und dabei Popo wackeln 😀

Sie ist absolut Musikvernarrt. Vor ein paar Tagen schon sagte sie immer wieder „blau“. Ständig. Bestimmt eine halbe Stunde lang. Heute erneut, allerdings fügte sie dem „blau“ ein „lieb“ hinzu und eine Melodie und schon erkannte ich „blau blau blau sind alle meine Farben“ wieder. Und WIE sie sich gefreut hat, das ich sie verstanden hab 😀
Dabei hat sie das Lied bisher erst (zumindest bei uns) 3 Mal gehört gehabt.

Erna kann jetzt popeln. Das verdanke ich Anke Engelke die bei Elefantastisch den Kindern nicht nur gezeigt hat was das überhaupt ist, sondern auch welche Arten des Popelns es gibt. Danke. Wirklich grandios…. Wenigstens isst sie es (noch?) nicht, sondern schnippt gleich weg.

Erna läuft immer schneller und schneller und schneller, fast könnte man behaupten sie kann schon rennen, aber nur fast 😛
Dafür läuft sie mit viel Elan am allerliebsten so Rollstuhlfahrertreppenhilfen hoch und runter. Stundenlang.

Sand. Ach ja. Der riesige Sandkasten war total ihr Ding. Sobald man sie abgesetzt hat, konnte sie fast stundenlang dort sitzen und sich und andere damit berieseln. Oder matschepampe machen. Oder das Meer gießen 😛 So schön war das. So so schön. Am liebsten wären wir immer da geblieben.
Und baden. Im großen unendlichen Wasser. Mit Wellen hüpfen. Sie wollte gar nicht mehr raus und wir haben sie noch nie so lange und ausgelassen lachen sehen und hören 😀 DAS Highlight.

Nur das Essen. Das ist ein heikles Thema. Denn das wollte sie letzte Woche so gut wie gar nicht. Und auch Dinge die sie eigentlich wirklich liebt (Brokkoli) werden nur noch in den Mund genommen, wenn man sie austrickst. Ich hoffe auf Besserung. Dafür gehen Nudeln mit Tomatensauce immer. Und Pommes.

Gewachsen ist sie auch. Die Größe 86 passt nun prima. Ihre Haare sind füllen jetzt den kompletten hinteren Hals aus und sie sieht einfach soooooo groß aus.

Ach meine Erna. Ich kann nicht glauben das sie erst 16 Monate bei uns sein soll. Es fühlt sich an wie schon immer. (dabei hätte ich nie gedacht das ich das auch mal schreiben würde :O)  Und ich wünschte mir es würde auch so bleiben. Ich liebe sie mehr als alles. Sie ist meine Schokolade für die Seele. <3<3<3