12 Monate Schnutenkönigin- Geburtstagsmaus

So mein Kleinkind. Da wären wir also. Soll nun wirklich bereits ein ganzes Jahr vergangen sein? Begreifen kann ich es nicht so recht, dieses Jahr, so schnell vorbei wie noch nie. Und es war mit Abstand das (bisher) beste Jahr aller Zeiten. Noch nie habe ich so intensiv gelebt, geliebt, gelacht. War so glücklich. Du warst der Grund dafür. Bist es immer noch. Ich hätte nicht gedacht das es sich SO anfühlen wird, Mutter zu sein. Mein ganzer Körper ist geflutet, voller Stolz, Liebe, Glück, Angst, Sorge. Ich könnte mir keine bessere Tochter als dich wünschen. Du hast dich heute vor einem Jahr wortwörtlich in unser Leben gebohrt, hast selbst entschieden das du nun auch live erleben willst, was du bisher nur teilweise im Bauch mitbekommen hast. Du musstest nicht um einen Platz in unserer Mitte kämpfen, es ist, als ob wir nur auf dich gewartet hätten, damit du unser Leben ausfüllst, vollständig machst. Hach ja. Ich bin froh, dass ich viele Entwicklungsschritte von dir aufgeschrieben hab, denn das es mal eine Zeit gegeben haben soll, in der du dich keinen Millimeter von der Stelle gerührt hast, kann ich mir nun wirklich nicht mehr vorstellen. Das alles, aufstehen, krabbeln, sitzen, drehen, „sprechen“, spielen, essen, schlafen, ist für dich so selbstverständlich geworden, als ob du es schon immer konntest.

Du bist so unglaublich schlau. Wirklich. Du weißt ganz genau was passiert und wie es passiert und wenn man dich fragt, dann kannst du es einem auch zeigen. Sagt man, „wir gehen jetzt schlafen, wo müssen wir da hin?“- dann zeigst du zur Türe, zum Flur, die Treppe rauf, durch das Zimmer, die nächste Treppe rauf, durch die Tür auf das Bett ❤
Schon ganz lange kannst du das. Bei meinen Eltern war Schlafzimmer und Bad (neue Windel) nebeneinander. Dort hast du dann sogar auf die Türe gezeigt und deutlich gemacht was du willst. Wenn du eine neue Windel wolltest, ging es ins Bad. Und wenn du selbst „sagst“ das du eine neue Windel willst, dann klappt das auch problemlos ohne Meckern. Genau wie schlafen.
Inzwischen nimmst du dir bei Müdigkeit deinen Nuckel in den Mund und kommst dann zu mir, drückst mich kurz, meine Haare und zeigst zur Türe. Dann müssen wir schlafen gehen und auch das klappt dann 1A.
Du fütterst deine Anni (Puppe) mit Hingabe, ebenso wie uns. Gibst ihr trinken und wenn sie mal einen Schuh verliert, dann bist du ganz außer dir und ich muss ihn ihr sofort wieder anziehen. Du kämmst die Haare deiner Kuscheltiere. Überhaupt. Deine Kuscheltiere. Das ist eine ganz große Liebe. Egal ob Teddybär, Hase oder Puppe. Wobei ich das Gefühl habe, der Teddybär ist irgendwie dein Favorit. Wenn er in Büchern auftaucht oder als kleine Diddl-teddy-Version. Du kannst bei allen und jeden die Nase, Augen, Mund und Haare zeigen wenn man dich drum bittet.
Wenn irgendwo in Sichtweite etwas rumliegt z.B. Nuckel oder Ball, und ich zu dir sage „Gibst du der Mama mal den Nuckel/den Ball“ dann krabbelst du dorthin und wieder zu mir zurück und gibst es mir in meine Hand. Du bist eben sooooo schlau! 😀
Seit fast schon den ganzen Lebensmonat kannst du mit einem Ball spielen. Das hat der Papa dir beigebracht. Wir sitzen dann gegenüber und ich/oder Papa kullere den Ball zu dir und du kullerst ihn wieder zurück. So geht das dann eine ganze Weile. Und es macht richtig Spaß! Überhaupt, dein Papa ist deine große Liebe. Sobald er kommt wird alles stehen und liegen gelassen und du musst sofort zu ihm auf den Arm. Anfangs bist du immer zu ihm gekrabbelt, jetzt darf ich dich an den Händen halten und du läufst so schnell dich deine Beinchen tragen. Wenn der Papa dann wieder arbeiten gehen muss, ist das ganz großes Drama. Du weinst herzzereißend. Und krallst dich an ihn fest. Überhaupt,wenn du bei Papa auf den Arm bist, sind alle anderen abgeschrieben und du lässt ihn mit einer Hand gar nicht mehr los. Ich weiß nicht warum, aber du schläfst viel besser, wenn du nachts zu ihm rüber krabbelst und deinen Kopf auf seinen knallen lässt. Ja wirklich, knallen. Das muss total weh tun. Aber du sagst keinen Mucks, kuschelst dich ein und schläfst dann zufrieden.
Nur wenn du müde bist, dann ist auch Papa nicht gut. Da geht nur die Mama. ❤ Immerhin ;D

Dein anderes Steckenpferd sind eindeutig Tiere. Hunde findest du total toll und laufen wir spazieren kann ich sicher sein, das du sofort den einen Hund entdeckst. Du wirst dann ganz fahrig, grinst über beide Backen, zeigst auf ihn und hüpfst im Wagen auf und ab. Der Hund wird dann so lange mit deinen Augen verfolgt, bis er wirklich nicht mehr sichtbar ist. Leider haben wir noch keinen netten Hundebesitzer getroffen. Die sind alle irgendwie ein eigener Schlag und wollen gar nicht das du den Hund näher kennenlernst bzw. anfasst. Das macht mich dann immer sehr traurig, da das offensichtlich dein größter Wunsch ist und du wenn du könntest den Hunden immer nachgehen würdest.
Aber auch andere Tiere sind toll. Ob die Katzen meiner Freundin (die du mit Hingabe ganz lieb gestreichelt hast, obwohl ich total Schiss hatte das die ihre Krallen ausfahren), Kamele (Urlaub) oder sonstiges. Deswegen schaust du auch am liebsten Bilderbücher mit Tieren an.

Auf Aufforderung „hüpfst“ bzw. „tanzt“ du. Was bei dir das Gleiche ist. 😀 Für dein Leben gern tobst du mit Mama und Papa im großen Bett umher. Auch neu ist, du krabbelst vor Papa weg, er muss hinterher, du hälst an, drehst dich um und lachst ganz laut. Dann gehts weiter. Du hast somit endlich den Spaß an diesem Fangespiel verstanden. 😀

Am 02.06. blitzte dann (endlich, gesehen hat man die Hauer schon eine Weile) was richtig weißes oben rechts neben dem Schneidezahn durch ;D Auch unten links (neben den Kuchenzähnen) sieht man was weißes, das ist allerdings noch durch das Zahnfleisch gebrochen. Also glaube ich, ich darf ja nicht wirklich gucken 😛

Du ziehst der Mama die Schuhe und die Socken „an“, weißt zumindest ganz genau wo was hingehört.  Ein paar Mal hab ich dich schon beobachtet, wie du Legofigur bzw. Puppe auf und ab und hin und her bewegt hast und dabei gebrabbelt und auch gesungen hast. Was für mich echt schon wie „spielen“ aussah. Das eine Mal hab ich dich aufgefordert der Giraffe was zu essen zu geben, wollte eigentlich nur sehen wie du sie mit dem Löffel fütterst, doch du hast die gerade abgebissene Brezel aus deinen Mund gefischt und lieber die Brezel geteilt. Mein Schatz :*
Ich bin mir auch sehr sehr ziemlich sicher, das du mittlerweile nahezu ALLES verstehst was wir dir sagen.  Du beobachtest auch ganz genau. Neulich bist du zu meiner Kleiderschrankhälfte gekrabbelt und hast einfach die Türe aufgeschoben!!! Weder hast du das vorher mal gemacht, noch irgendwo geübt. Einfach nur so, durch beobachten musst du das gelernt haben. Gott, ich war so baff. Und so stolz ;D Auch wenn jetzt wirklich keine Schranktüre oder Schublade mehr vor dir sicher ist. Am liebsten schaust du auch gerade deine Klappbücher an. Dort suchen die Kinder immer ihr Spielzeug und es gibt verschiedene Möglichkeiten wo es versteckt sein könnte. Du klappst alles ganz alleine auf und machst das sehr sehr gut. Schon seit dem Urlaub kannst du das eigentlich.
Überhaupt, wenn man mit dir Bücher schaut und dich fragt, wo ist der Löwe, der Affe oder sonstwas. Du zeigst es immer (!) richtig! Genau wie unsere Nasen, Augen, Ohren, Münder und Haare!
Deine Steckmännchen ist ein Klacks für dich und auch im Bausteine durch die passenden Löcher werfen wirst du immer besser.

Du „verarscht“ deine Mama. Wenn wir rumalbern und ich dich bitte doch „Mama“ zu sagen, grinst du mich an und sagst laut und deutlich „Papa“ und lachst dich danach kaputt.
Du weißt ganz genau wer wer ist. Wenn der Papa heim kommt, dann krabbelst du laut „Papa“ rufend auf ihn zu. Du spielst auch gerne Zeigefinger auf die Person richten und den Namen nennen.
Wenn man zu dir „Guten Tag“ sagt, kommt ein „taag“ von dir zurück ;D
Also sprachlich bist du echt weit vorne.

Was das Laufen angeht. Nun ja. Du konntest ja eigentlich bestimmt schon mindestens 30 Sekunden frei stehen, dann kam dein Schub. Eindeutig Schub. Noch nie hab ich das so sehr gemerkt. Kurz vor der 51. Woche hat es begonnen. Du hast ganz arg Probleme in den Schlaf zu finden. Ohne Geschrei und viel Gebrüll geht da gar nichts mehr und es kostet Stunden bist du (trotz bleiernder Müdigkeit seit Nachmittag) endlich endlich (nie vor 2 Uhr, wie damals) schläfst. Dann aber auch nicht wirklich lang. Alle 10 bis 20 Minuten wachst du weinend auf. Tagsüber schläfst du nur noch gerade so ne halbe Stunde. Das ganze ist wahnsinnig anstrengend, sicher auch für dich.
Seitdem jedenfalls nimmst du wieder (was du schon sehr sehr lange nicht mehr getan hast) wie ein Baby die Sachen in den Mund. Du traust dich gar nicht mehr zu stehen, obwohl du es eigentlich könntest.
Und laufen? Wenn man mit dir an den Händen läuft, dann sieht man, das du mit deinen Füßen gar nicht richtig auftrittst. Du gehst nur auf den Ballen und läufst auch generell sehr seltsam. Mit ganz großen Schritten. Es macht die zwar irgendwie Spaß, aber alleine könntest du SO jedenfalls niemals laufen. Vor deinem Schub war es jedenfalls irgendwie besser. Zumindest was das Stehen angeht. Und dabei wünsche ich mir nichts sehnlicher als deine erste Schritte noch zu erleben, BEVOR du im Juli in den Kindergarten gehst. Ich glaube ich würde sterben wenn du dort deine ersten Schritte machst 😦
Magst du mir das vielleicht zu MEINEM Geburtstag schenken? ;D

Du schenkst uns richtige und falsche (ich bin ja selber Schuld, du hast meine Hand genommen und sie geküsst- das ist ja eigentlich auch richtig! :*) Handküsse und bist ein echter Kasperclown. Wenn du merkst das du mit deiner Blödelei auch nur einen einzigen zum lachen bringst, dann bist du im Himmel ;D Du kitzelst Mama und Papa ebenso gerne aus, wie sie dich. Und weil du gemerkt hast, das Mama vor Verzückung eingeht, wenn du dich reckst und streckst (deine Schnute, ach ja, deine Schnute) machst du auch das auf Aufforderung. Du weißt wo jede einzelne Lampe hier im Haus hängt und zeigst sie uns auch sehr gerne.
Manchmal magst du windelfrei sein, dass du dabei neulich so kleine braune Kugeln auf den Wohnzimmerboden gezaubert hast, hat dich sehr verwirrt 😛 Und uns ebenso 😀

Seit Oma und Opa am langen Vatertagswochenende da waren, drehst du deine Hände um und zeigst und so „alle alle“ oder „nichts mehr da /bzw. es ist weg“.  Das ist sehr sehr süß!
Außerdem applaudierst du dir selber, wenn du etwas „prima“ gemacht hast 😀

Wenn ich bestimmte Lieder anfange zu singen, bei denen man mit den Händen mitmacht, machst du automatisch die richtigen Handbewegungen *herzschmelze*

Ach mein Riesenbaby… nicht mehr Baby, winziges Kleinkind. Mein Kind. Du hast uns das Herz gestohlen und wir könnten und wollen auch nie wieder ohne dich sein. Ich freue mich sehr auf ein neues Lebensjahr mit dir. Mit neuen Abenteuern. Planschen im Pool, sandeln im Sandkasten, rutschen, schaukeln, Käfer beobachten, Bobbycar fahren, Schlitten fahren, Schneemänner bauen, Schneeballschlachten, Plätzchen backen, Eis essen und vielen vielen mehr. Ich liebe dich. Für immer und ewig!

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12 Gedanken zu „12 Monate Schnutenkönigin- Geburtstagsmaus

  1. aaaah heute! ich dussel.
    also jetzt aber richtig: alles liebe :-* kleine erna!

    das mit den fussballen hat der kleine mann am anfang auch gemacht. 😉 sah total süß aus.

  2. Danke für die lieben Glückwünsche, die wir Eurer Erna gerne zurück geben!
    Feiert schön und genießt den Tag!
    Wie letztes Jahr auch schon beginnt ab nächste Woche der Sommer :-).

    Herzliche Grüsse
    Anja

  3. Alles Liebe kleine Erna!
    Da habt ihr ja richtig tolles Wetter erwischt. Genau richtig um den Spielplatz im Garten einzuweihen 🙂

  4. Moooooment. Wenn Erna schon ein ganzes Jahr alt ist, dann würde es bedeuten, dass das Muckelmeedchen in etwas mehr als 2 Monaten ebenfalls zum Kleinkind mutiert. Haaaaalt Stop. So geht das aber nicht! 🙂
    Hach, ich wünsche der kleinen Maus allllles, alles, alles, aaaaallllllllessss liebe und Gute dieser Welt!!! <33333333
    Wahnsinn, wie toll sie schon so viele Sachen kann! Da kann ich deinen Mamastolz auch seeehr gut nachfühlen. :)))

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