LuxusProblem

Puh. Jetzt komme ich endlich mal wieder (kurz) zum schreiben. Erna hatte diese Woche pünktlich ab Montagabend 2 Tage lang ganz schreckliches Fieber und Unwohlsein. So habe ich sie noch nie erlebt, keine Sekunde von meinem Arm weg , eigentlich nur schlapp an mir dran gekuschelt… 😦 Das sschlimmste allerdings: sie hat ständig wahnsinnig schnell und mit Geräusch geatmet, ihr Herz bubberte ohne Pause , und das auch während dem Tiefschlaf. Eine Nacht habe ich daher gar nicht geschlafen und nur neben ihr gewacht… puh.

Jetzt ist aber alles wieder gut und sie ist ganz die Alte , schon gestern Nachmittag hat sie wieder (das erste Mal seither) gelacht und wollte alles erkunden.

Das Schreiben ist deswegen logischerweise auf der Strecke geblieben. 

Und heute? Hab ich ne Mail von der Großtagespflege. (bei denen ich mich eigentlich Anfang Juni melden sollte). Sie freuen sich sehr der Erna nen Platz anzubieten 😯

Nun also unsere letzten beiden Optionen – und bei beiden einen Platz! Ich freue mich!! Nur die Entscheidung… ist eigentlich gefallen. Zwar hat es Erna bei der Pflege besser gefallen und es wären nur 9 Kinder und bestimmt eine familiärere Umgebung , doch mit 34 Schließtagen exklusive irgendwelchen Krankheitsausfällen und keine Ausflugsmöglichkeiten kann ich es mir nicht vorstellen. Die private kostet nur hundert Euro mehr, ich darf Erna abholen wann ich will , 15 Schließtage im Jahr , Logopädie und Ergotherapie , Musikschule und native speaker und will günstigere Lage sprechen einfach für sich.

Auch wenn ich nicht vollen Herzens dabei bin und mein Gefühl eher für die Pflege spricht….

Ein gutes , kein selbstverständliches Gefühl, doch sowas wie entscheiden zu können 😉

So liebe Damen und Herren, eine gute Nacht! Wir dürfen morgen endlich wieder heim *freufreu*. Zwar waren 2 Wochen geplant, aber die Kitageschichte und ein unendliches Vermissen (inklusive Tränen meinerseits am Sonntag) des Namenslosen und sehr seltsame Umstände hier bei meinen Eltern sorgen für eine frühere Heimkehr. Auch die Erna hat den Papa sehr vermisst und verweigert nahezu fast alle Nahrung. Nicht mal die heißgeliebten Erdbeeren mag sie essen. Und auch Nachts fehlt ihr der Schlafpartner – seit 2 Wochen kuschelt sie nämlich nachts nur noch mit dem Papa.

 

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6 Gedanken zu „LuxusProblem

  1. Schön, dass ihr nun zwei Optionen habt, auch wenn die Entscheidung eigentlich schon klar war – 34 Schließtage sind echt heftig, wer kann sich schon für so eine Einrichtung entscheiden?

    • Na, Hausfrauen die ihr Kind einfach mal für ein paar Stunden abgeben wollen. Ach nee warte, die kriegen ja keinen Platz. Hmmm, dann entweder Homeoffice-Leute oder man teilt sich das mit dem Kindsvater der dann hoffentlich nicht selbstständig ist und eben ja auch 26 Urlaubstage mindestens hat…
      Scherz beiseite (wenn auch halbernst), wenn man verzweifelt ist, nimmt man auch das. Wenn das z.B. unsere einzige Option wäre, hätte ich das auch einfach genommen und dann eben ähm Überstunden oder sowas gemacht (oder sowas bedeutet schwänzen ;D )

  2. 34 Schließtage sind wirklich viel, auch wenn eine familiäre Umgebung wäre… plus eventuelle Krankheitsfälle… puh. Aber schön, dass ihr immerhin die Möglichkeit hattet Euch selbst zu entscheiden 🙂

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