Sontag.Ist.Familien.Tag.!!!

Schon den ganzen Monat rege ich mich drüber auf. Schon viele Jahre lang haben wir den Sonntag als UNSEREN Tag auserkoren. Was gar nicht so schwer war, denn es ist der einzige Tag an dem der Namenslose so gut wie kaum arbeiten muss. Das war früher also immer DER Tag schlechthin. Lange schlafen, zusammen aufwachen, frühstücken, wieder ins Bett, manchmal einen Ausflug, meistens jedoch nur Couchsurfing und ausruhen, dann essen gehen.
Seit Erna (also neue Zeitrechnung ;D) ist es der einzige Tag an dem der Papa da ist, wenn Erna aufwacht. An dem der Papa die Erna anzieht und mit ihr Brötchen holen geht während die Mama noch  das Bett anwärmt. Dann kommen Erna und Papa wieder und wir toben alle noch ein bisschen durch das Bett, bis der Papa uns Frühstück macht. Dann machen wir entweder einen Ausflug oder einfach nur so einen ganz langen Spaziergang. Und haben einfach nur quality Familienzeit. Das ist sooo schön. Vor allem für Erna. Und ich kann meine schlimmste Klamotten anziehen und Haare wie Hulle haben, egal. Denn es ist ja Sonntag und niemand muss mich sehen, wenn ich nicht will.
Klar, ab und an wurde das alles unterbrochen. Da war dann hier und da mal ein (groß-)Familienessen oder Kaffee trinken. Aber das konnte man an einer Hand abzählen.

Jetzt ist es so, das STÄNDIG die Freunde vom Namenslosen EINFACH SO vor der Türe stehen (ähm hallo? Hier sieht es dann zusätzlich aus wie sonstwas) wegen weil „sie vermissen IHRE Erna so“…… OHNE WORTE.
Wenn es denen nur um Erna gehen würde, dürften sie auch gerne an allen anderen (nur eben nicht Sonntag!!) Tagen vorbei kommen. Da habe ich KEIN Problem damit. Aber MEIN Sonntag!? (an denen ich dann wie gesagt auch noch ausseh wie Frau Hempel persönlich)
Und die gehen dann auch nicht wieder- nö die sitzen aus. Wenn Erna schläft- kein Problem, sie warten. Schön. Nicht.
So auch wieder gestern, ich bin nur noch entnervt. Wir wollten uns ENDLICH mal um den Garten kümmern, hier Pflanzen raus, da welche rein usw. Und auf einmal STEHEN DIE EINFACH SO IN MEINEM GARTEN!!! (das ist bei uns ganz doof, wirklich JEDER kann durch die Gartentüre reinkommen). Boah ey. Echt. Und dann hab ich nach ner Stunde die Erna geweckt, in der Hoffnung die gehen dann wieder, aber nein. Wir sind dann alle Essen gegangen. Und haben ZUFÄLLIG noch andere Freunde getroffen. Waren dann 8 Leute. Und saßen alle draußen. Nun muss man dazu sagen, alle Kumpels des Namenslosen rauchen. Oft. Ständig. Und so auch am Tisch. Einfach so (ohne Rücksicht, hallo!??) zündet sich der eine vor und WÄHREND dem Essen (igitt!!) ne Kippe an. Echt ey. Muss das sein?
Schon alleine um denen das mal bei deren Kindern heimzuzahlen, sollte ich das auch mal machen…. Und erwarten dann ernsthaft das sie (stinkend wie ein Schlot) Erna auf den Arm nehmen und anlachen und anreden können….
Und nicht nur das- seit der Schwangerschaft, bzw. Geburt, dreht sich ständig das Gespräch um unser nächstes Kind („bist du schon wieder schwanger?“, „ihr könnt euch ja jetzt ruhig ein paar Jahre Zeit lassen“, “ du bist doch schwanger, so verwirrt wie du gerade bist!“). Bla Bla.  Mit welchem Recht bitte? Habe ich mit der Schwangerschaft gleichzeitig meine Unabhängigkeit in Sachen Lebensführung und Planung verloren? Muss ich alles vorher mit denen abstimmen, mir deren Erlaubnis einholen? Muss ich mir wirklich IMMER anhören, wann der beste Zeitpunkt für und ob ein Geschwisterchen ist? …..

Ich will jetzt mal wieder meinen Sonntag zurück. Echt jetzt…. Wenigstens nächsten. Danach ist ja dann schon wieder Ostern…..

And the Winner is…

Da stand ja noch was aus 😉  Sorry liebe Leser, aber wer hier regelmäßig vorbei schaut, der weiß ja das es gute Gründe für die verschobene Auslosung gibt.
Es geht natürlich um das Gewinnspiel von hier

Da es ja 3 verschiedene Lätzchen verlosen gab, wurde für jedes Lätzchen ein extra Lostopf eingerichtet- die Gewinnchancen waren natürlich so sehr hoch.  Da Erna wie jedes anständige *hust* Baby mal tatsächlich schläft, musste der Namenslose als Glücksfee herhalten. Wat war der aufgeregt 😉 Gut hat der das gemacht und vielleicht wird das seine neue Berufung 😛

Dieses wunderschöne Lätzchen

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hat Anonyma gewonnen.  Herzlichen Glückwunsch!

 

Dieses tolle Lätzchen (war schon begehrter)

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geht an margareteaudrey.  Herzlichen Glückwunsch!

 

Einen haben wir noch- dieses tolle Lätzchen

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geht an Jessi.Herzlichen Glückwunsch!

 

Liebe Gewinner- bitte schickt mir doch eure Adressen an meine E-Mail badeentenzusatz@web.de    damit sich die Lätzchen auf den Weg machen können!

Alle anderen Teilnehmer müssen nicht traurig sein, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!

Damit geht dann auch diese Ära zu Ende

Ich habe abgestillt. Puff. Vorbei. Einfach so und plötzlich. Schon immer wieder mal gab es halbherzige Versuche meinerseits. Denn seien wir ehrlich, es gab Tage da stillte ich nur einmal. Und das auch nur, weil ich Erna irgendwie tagsüber zum schlafen kriegen wollte.
Dann beschloss ich, aufzuhören. Und Erna wurde krank. Da ich nur über das Stillen irgendwie Flüssigkeit in das Kind bekam, habe ich also wieder ständig meine Brust rausgeholt. Das führte sogar zu einem zeitweiligen erneuten Milcheinschuss 😯
Dann kam der Dienstagmorgen der alles veränderte. Bereits in der Nacht zum Sonntag und Montag Vormittag hatte ich schon wahnsinnige Bauchschmerzen. Die ich nicht wegatmen konnte, die ich nicht ignorieren konnte. Da ich aber keine Zeit mehr habe, mich ständig selbst zu reflektieren wurde es einfach ignoriert und der Alltag ging „normal“ weiter. Ich versuchte ganz verschiedene Wehenveratmungstechniken. Nichts half. Irgendwann wurde es wieder besser. Ich wunderte mich nur bereits letzte Woche warum mein Rücken immer so weh tat und vor allem meine rechte Schulter.
Als dann Montags halb 6 der Wecker des Namenslosen klingelte, war das offensichtlich auch der Weckruf für die schlimmsten Schmerzen ever. Ever ever ever. Und man kann es nicht mal mit Wehen vergleichen, denn Wehen lassen einem zumindest zwischendrin Erholungspausen und man kann sie veratmen.
Doch diese Schmerzen- so welche hatte ich noch nie. Ich lag kalt schwitzend und zitternd auf dem Badboden. Kopf gegen die kühlen Fliesen. Gekrümmt, mit den Händen, eher mit den Nägeln, versuchte ich Risse in die Fliesen zu kratzen. Ich hielt mich immer mal wieder zwischendrin am Waschbecken fest. Ich nahm 2 Paracetamol auf einmal. Die ich sofort wieder erbrach. Nach kurzer Beruhigung, erneut. Das gleiche Spiel. Ich stöhnte, ich jammerte, ich war nicht wiederzuerkennen. Das war eindeutig NICHT normal, keine normalen Bauchschmerzen, das wusste ich bereits am Wochenende.
Der Namenslose- immer mit der besorgten Erna auf dem Arm- wusste auch nicht weiter. Wollte mich wahlweise ins KH fahren oder den Notarzt anrufen. Da ich eine Fahrt nicht überlebt hätte (sowieso dachte ich, es ist bald aus) rief er die 112. Dort bekam er zu hören, das es nicht lebensbedrohlich sei (woher wollte der am anderen Ende der Leitung das eigentlich wissen??) und er deswegen KEINEN Rettungswagen schickt, er aber einen Arzt mit einem Taxi vorbe schicken könne- der brauche so 30 Minuten und könne mir Schmerzmittel geben. Da ich Tabletten ja nicht behalten kann, entschieden wir uns für den Arzt.
Nach ewigen 30 Minuten kam er dann auch- zum Glück nicht mit dem Taxi (das wäre dann auch sehr teuer geworden) sondern mit nem Malteser Auto. Der Arzt- oh mein Gott- konnte nicht wirklich gut deutsch. Ich verstand ihn nicht, und er verstand mich nicht. Und so Leute retten Leben?? Wie soll das gehen?
Generell bin ich nach meinem Erlebnis sehr enttäuscht vom Rettungssystem.
Er fragte mich, ob ich Nieren-oder Gallensteine hätte. Ich pampte ihn an, woher ich das bitte wissen soll?? Dann meinte er, ich war ja schwanger und da wurde Ultraschall gemacht. Ja- vor einem Jahr und nur in der Gebärmutter!
Letztendlich gab er mir dann endlich eine Schmerzspritze, nachdem er immer wieder nach meiner Versicherungskarte verlangte- weil er nicht verstanden hat das ich keine habe.
Sein Autofahrer rief dann im KH an um einen Krankenwagen zu organisieren, da Verdacht auf Gallenkolik vorliegt. (zum Glück rief er an, sonst wären die hier nie angekommen)
Und nach nur einer Stunde *ironie* kam er dann auch (man muss wissen, eigentlich braucht man 10 Minuten ins KH und wir wären also dreitausendmal schneller gewesen, wären wir selber gefahren)
Ich lief den Leuten also entgegen (was sie sehr verwunderte) und wir fuhren los. Der Namenslose blieb mit Erna daheim. Die Fahrer schimpften sehr mit dem Telefonmenschen der 112- denn der hätte bei einer Gallenkolik sofort nen Rettungswagen schicken müssen…
Dann landete ich auf der Notaufnahme. Wieder 20 Minuten dort (immerhin in nem Behandlungsraum) warten. EKG, Blutabnehmen, pinkeln, Befragung. Dann sollte ein Ultraschall (na endlich) gemacht werden. Ich glaube, bis zum Ultraschall hat niemand diese Gallengeschichte wirklich Ernst genommen- mir wurde gesagt ich habe weder das Alter noch die Statur dafür.
Für den Ultraschall wurde ich einmal alleine (!?) durchs KH geschickt und musste wieder warten. Dann kam ich dran. Und tatsächlich, zwar kein Stein in der Galle, aber der Gallengang ist sehr erweitert. Was für einen spontanen Abgang des Steins sprechen kann, man wolle aber kein Risiko eingehen. Auch die Laborwerte zeigten sehr hohe Leberwerte an. Der Ultraschallerchefarzt schrieb einen Brief- stationäre Aufnahme….
Ich rief den Namenslosen an und heulte nur noch. Ich konnte doch nicht im KH bleiben!!?? Was ist mit Erna? Sie ist krank- sie braucht mich- und Nachts ja sowieso….
Total verheult kam ich wieder in die Notaufnahme. Dort saß bereits eine Ärztin die mir den Eingriff erklärte und mich unterschreiben ließ. Ich weinte wieder. Sie verstand meine Situation und rief irgendwo an (bis dahin war noch nichtmal klar WANN der Eingriff erfolgen soll), damit ich zumindest HEUTE noch dran komme. Ambulant ginge es jedoch nicht, da man meistens danach sehr hohes Fieber bekommt.
Ich wurde auf die Station geschickt- Innere Medizin UND Onkologie. Na Bravo… Ein Einzelzimmer gab es auch nicht mehr, so kam ich in ein DREIbettzimmer mit ner hundertjährigen und ner verwirrten hmm 80 jährigen. Toll. Nicht. Vorher habe ich im Gang der Station der Schwester von meiner Tochter vorgeheult und da kam eine hochschwangere Ärztin vorbei, die mich verstand und alles noch mehr beschleunigte. Somit durfte ich bereits am Vormittag mit dem Eingriff rechnen.
Ich saß dann auf meinen Bett, AUF der Bettdecke (ich fühlte mich null krank), ging auf den Balkon raus (einzig positive, es gab ne riesigen Balkon an jedem Zimmer) und weinte wieder ins Telefon. Der Namenslose sollte mir Sachen bringen, meine Mama sollte kommen und und und. Ich ging wieder los und kaufte mir ne Fernsehkarte. Hatte so so Durst, durfte aber nichts trinken. Habe zwischendurch echt tragische Krebsgeschichten mitbekommen…
Ich vertrieb mir irgendwie die Zeit. Dann kam die Schwester (wirklich eine Seele von Mensch!!) zum Aufnahmegespräch der Verwirrten. Irgendwann klingelte ihr Telefon und ich sollte zum Eingriff gefahren werden. Sie bestand darauf das ich ins Bett krieche und schob mich durchs halbe KH (ich hätte auch gut einfach da hin laufen könnnen…) , versicherte mir, sobald ich fertig bin komme ich in das Einzelzimmer und hab ne Milchpumpe neben dem Bett stehen.
Dann, der Eingriff. Ein 3 Meter Schlauch mit Kamera wurde mir durch den Mund, Speiseröhre, Magen in den Zwölffingerdarm gesteckt. Unter Vollnarkose klar. Eigentlich sollte es ca. 20 Minuten dauern. Um 12 Uhr ging es los. Ich hatte solche Angst…
Aufgewacht bin ich dann kurz vor meinem Zimmer (also wurde ich noch schlafend wieder durchs KH zurückgeschoben) und das erste was ich sah war der Namenslose mit Erna. Aber ich war noch sehr neben der Spur und eigentlich wollte ich lieber weiterschlafen. Es dauerte ne ganze Weile bis ich wieder klar im Kopf war. Als ich auf die Uhr schaute war es kurz vor 14 Uhr. Das hat dann doch viel länger gedauert als geplant. Der Namenslose schwirrte umher auf der Suche nach Antworten. Aber alle waren Mittag essen. Mir ging es besser und besser und Erna drückte mich ganz feste an sich. Man hat richtig gemerkt wie froh sie war, wieder ihre Mama zu haben. Wir sind dann alle essen gegangen und ich war sehr sehr neidisch auf die Pizza der beiden. Ich hatte Hunger und Durst. Für mich ein ziemlich gutes Zeichen. Nachdem meine Familie wieder gegangen ist, bettelte ich die Schwestern um essen und trinken an und wollte den Zugang endlich raus haben. Ich richtete mich häuslich ein, endlich ein Zimmer MIT Dusche, leider ohne Balkon. Aber passt. Und ich freute mich fast sogar ein bisschen drauf, Ernafrei zu haben und mal ne Nacht schlafen zu können ;D
Dann kam die schwangere Ärztin, erklärte mir das man SteinE gefunden und mit nem Fangkörper rausgeholt hat, sie aber mit dem Chefarzt sprechen würde, damit ich trotzdem noch heute heim kann. Essen aber noch nicht. Ich schlief ein paar Mal ein, wurde von irgendwelchen Leuten unterbrochen und dann kam 15 Uhr der Chefarzt. Der wollte mich eigentlich nicht gehen lassen „entgegen ärztlichen Rates und einzig der Ausnahmesituation wegen der Tochter geschuldet“ , vor allem da die Bauchspeicherdrüse anscheinend touchiert wurde und man Angst hätte- diese entzündet sich. Auch meine Bauchschmerzen die ich jetzt wieder hatte, deuteten darauf. Ich solle jetzt bis 18 Uhr da bleiben und wenn alles gut geht, darf ich gehen. Also weiter schlafen. 17.30 Uhr kam eine Schwester mit dem Abschiedsbrief und meinem Abendbrot (?) und meinte ich darf dann gehen. Ich rief den Namenslosen an, der machte sich (sehr sehr froh, denn Erna war sehr unleidlich, übermüdet und nur auf seinem Arm halbwegs ruhig- so das er links die Erna trug und mit rechts 9kg Kisten Äpfel stapelte, denn absetzen ließ sie sich auch nicht) auf den Weg. Ich trank nur den Tee, packte die Brote aber für Erna ein und wollte mit noch abmelden- aber keine Schwester weit und breit zu sehen. Also bin ich einfach gegangen.
Erna hat sich sooooo gefreut. Die Rückfahrt wurde zur Tortour und danach war mir nur noch schlecht. Nicht gut, denn bei erbrechen, Fieber oder Bauchweh sollte ich sofort wieder zurück ins KH. Erna tragen ging auch nicht.
Die Milchpumpe habe ich im KH nicht angerührt, hatte nicht das Gefühl sie zu brauchen. Als wir Erna bettfertig machten und ich auch baden ging (während er Namenslose das Kind ohne Probleme das erste Mal überhaupt zum einschlafen brachte) fiel mir im Spiegel auf, wie klein meine rechte Brust auf einmal war. Und wie leer. Mein Körper (doch sehr schlau) hat offensichtlich einfach von selbst keine Milch mehr produziert.  Ich hätte glaube nicht mal stillen können, wenn ich es gewollt hätte. Gar nicht so schlecht.
Erna schlief sehr sehr gut heute Nacht, nur 2 Mal wachte sie auf, beruhigte sich aber sofort wieder beim Papa (also hätten die beiden die Nacht doch ganz gut überstanden, auch wenn er Erna nur ein einziges Mal (!) tagsüber die Windel gewechselt hatte und sie doch sehr froh war daheim spielen zu dürfen und die Mama sitzt daneben).
Ich hab mich kurz nach 9 dazugelegt und hab dank Erna auch ganz gut schlafen können. Schmerzfrei (!) bin ich heute aufgewacht. Auch wenn wieder Übelkeit vorhanden war. Allerdings war ich noch sehr sehr kraftlos und konnte Erna nicht in den Schlaf tragen- die wieder doller erkältet und total müde war. Fix und fertig wartete ich also bis der Namenslose endlich kam- der trug die Erna wieder in den Schlaf und ich probierte ein Toastbrot und Fencheltee.
Der Namenslose machte mir noch ein Müsli (das Toast tat beim schlucken doch noch sehr weh) und Erna schläft seit 2 Stunden. Mir geht es besser und besser und auch die Übelkeit ist nach dem Essen verschwunden. Fit bin ich zwar noch nicht wieder, aber es wird.
Und das mit dem Abstillen ging dann doch problemloser und schneller als gedacht. Ich bewundere meinen Körper dafür. Richtig so.

Der Arzt meinte übrigens, die Gallensteine müssen sich in der Schwangerschaft (das passiert wohl öfter) gebildet haben und eigentlich hätte ich schon viel früher was merken müssen und bevor ich wieder anfange irgendwelche Zeichen zu ignorieren soll ich mich doch bitte auch mal um mich selbst kümmern. Wahrscheinlich wird es wieder passieren. Denn bildet die Galle einmal Steine, tut sie es zu 90% wieder. Wahrscheinlich muss mir die Galle entfernt werden. Ja okay. Aber irgendwann. Und irgendwann geplant. Wenn Erna schon viel viel größer und Ablenkung organisiert ist.

Ich danke euch allen für die Genesungswünsche und werde mich jetzt wieder hinlegen. Der Hals tut noch weh, besonders beim Schlucken, und man merkt eben einfach das da was in einem drin passiert ist und muss sich erholen.

Notaufnahme

Viele grüße aus der Notaufnahme. Von mir. Gallenkolik.  Inklusive 112. Dank Schmerzmittel gehts wieder einigermaßen , aber ganz ehrlich – wehen sind ein scheißdreck dagegen! !! 

Ich vermisse meine Tochter 😦

 

Hustos Banditos- nix gutos

Da ist es also. Das erste Mal. Mir war schon klar, dass es uns ebenfalls erwischen wird. Allerdings mehr so im fernen fernen Herbst oder gar Winter. Ich hatte ganz ganz fest vor, erst zur nächsten U-Untersuchung im Juni wieder dem Arzt zu begegnen. Schaun mer mal.

Kind ist nämlich krank. So richtig. Schlimm. Herzblubbermamaausfalltränenmitleidschlimm. Husten, so bellend und quälend, dass Erna nach JEDEM Huster ganz arg anfängt zu weinen. Ein Schmerzweinen. Mit Fug und Recht kann ich behaupten dieses noch nie von ihr gehört zu haben. Mit Fug und Recht kann ich behaupten, es ist ein Schmerzweinen. Eine Mama spürt das- ich spüre das. Merke das. Außerdem weint sie dabei „auaauaua“ mit. 😦
Zum Husten gesellt sich verstopfte Nase und allgemeines Unwohl bzw. Halsweh dazu. Das mit dem Halsweh kann ich natürlich nicht beweisen.
Da aber MEINE letzte Erkältung sooo lang noch nicht her ist, weiß ich einfach wie elend man sich einfach dabei fühlt. Auch wenn es „nur“ ne Erkältung ist..
Aber der Husten… der macht mir Sorgen. Der hat sich sehr schnell zum Bellen entwickelt… was kann man machen? Der verflixte Hustensaft (leider falsch gekauft) hilft GAR NICHT (homoiodingsbummsglaubichehnichtdran) und der Topf mit dem frisch gekochten Kamillentee zum einatmen war jetzt auch nicht der Renner….
Arme Maus. Letztendlich bin ich wieder bei ganz oft stillen angelangt (nachdem ich eigentlich gerade abstille und allerhöchstens einmal täglich noch dabei war) und- ich gebe es zu – ich habe ihr ein Zäpfchen gegeben. Ja. Denn mein Kind hatte Schmerzen, sie hat 2 Stunden versucht, wirklich gekämpft- einzuschlafen, aber es ging einfach nicht. Jedesmal wurde sie vom Husten (und dem dazugehörigen immer länger werdenden Schmerzweinen) gequält. Wie soll sie sich da bitte gesund schlafen? Und wir hatten hier noch die (erst einmal genutzten) Babyzäpfchen bis höchsten 6 kg rumfahren. Da Erna weit mehr als 6 Kilo wiegt, laut Packung das 6kg Baby 4 Stück am Tag kriegen kann, konnte ich guten Gewissens ein einziges nehmen. Ja- ich hab mich deswegen mit dem Namenslosen gestritten.
Ein schlechtes Gewissen habe ich bis jetzt nicht. Denn danach ist sie seelig (!) eingeschlafen und trotz paar Mal Husten mit WIMMERN (!!! Unterschied wie Tag und Nacht) war dann ganz gut. So gut, das ich hoffe es bald überstanden zu haben. (geht bereits seit Freitag, davor waren die Nächte aber nicht SO schlimm). Immerhin kann sie mittlerweile nachts wieder besser atmen.
Armes, armes Mäuslein. Es war wirklich unerträglich dieses wimmernde, übermüdete, kranke Baby auf dem Arm zu haben und nicht helfen zu können 😦 Hilflos, genau so habe ich mich gefühlt. Wird das immer so sein? Bitte nicht. Bin total dafür jetzt für die nächsten mindestens 12 Jahre alle Krankheiten durch zu haben! 😉

Jetzt hoffe ich auf baldigen, beständigen (Leute, es ist ARSCHkalt da draußen!) Frühling – damit wir den Arzt wirklich erst im Juni wieder sehen. (der wollte doch tatsächlich mein Baby an ihrem 1. Geburtstag (!) impfen!!??? Happy Birthday oder was!? Nee Nee Nee.)

Liebe Gewinnspielteilhabende ;D Auslosung erfolgt, versprochen! Jetzt erstmal wieder Genesung auf allen Seiten!

 

Edit: statt besser NOCH schlimmer geworden und ich rabenmutter hab sie vor ner Stunde zur Tante (!) abgegeben , weil ich nen wichtigen arzttermin habe,  zu dem ich dank ausgefallener Bahn auch zu spät kam und jetzt Stunden warten muss :(:(:( passt irgendwie alles heute. …

Wer den Schaden hat…

Kurz vor Erna´s Taufe, 2 Tage davor oder so, war ich ganz aufgeregt weil meine komplette Familie angereist kommt und ich aber vorher noch kurz das Kind in den Schlaf spazieren wollte. Nochmal kurz das Handy checken und palumms… da fiel es die Treppe runter. Display total zerstört. Ich ebenfalls…. Ich war so so so todunglücklich. Im Mai würde ich erst ein neues Handy kriegen, aber leider konnte ich so lange nicht warten, weil man eben nicht mehr wirklich viel vom Display sah.
Der Namenslose hat mir dann zu Weihnachten das gleiche Handy in NEU geschenkt. Ich hab mich so so so gefreut. Und es erst Mitte Januar (wegen Urlaub und Gedöhns) geschafft, dieses auch wirklich zu benutzen. Inklusive nagelneuer Hülle- sowas sollte mir nicht nochmal passieren.

Und was passiert? Erna und ich sitzen auf dem Balkon. Wir telefonieren, wie immer auf Lautsprecher, damit sie es halten kann- sonst ist hier Land unter. Und dann dreht sie es und legt es nur ein bisschen doller auf den Boden. Den gefliesten Boden…. Tadaaa- kompletter Sprung. Ich könnte kotzen.
Kurze Suche ergab, Haftpflicht würde mir ne lange Nase zeigen. Boah echt ey. Jetzt bin ich traurig. Sehr. Sehr Sehr Sehr…. Und der Namenslose? Zu Recht wütend. War auch echt nicht billig 😦 😦 😦
Jetzt also bis Mai warten? Dabei wollte ich mir da keins rauslassen, muss man ja ein bisschen was monatlich zahlen 😦

Blöder Tag. Sau blöder Tag heute.

Remember: steht noch ein Gewinnspiel   aus- bis 23. habt ihr noch die Chance!

Blauäugig

Also irgendwie bin ich sehr sehr naiv in Richtung Mutterschaft gelaufen. Hatte wohl während der Schwangerschaft irgendwelche Scheuklappen auf. Das habe ich ja schon mal wegen Elterngeld und Kitaplätzen festgestellt…
Und jetzt erst wieder. Beim Kauf des neuen Autokindersitzes für unsere Erna.
Damals haben wir eine MaxiCosi Babyschale genommen. Warum genau weiß ich nicht. Einfach eben weil der Name MaxiCosi bekannt war, irgendwelche Testergebnisse waren da nebensächlich. Da wir ein Auto mit Isofix hatten, haben wir uns – na klar- auch gleich ne Isofix-Base und den passenden (gab ja nur 2) Kindersitz dafür andrehen lassen.
Das diese Base eben nur für MaxiCosi ist, und auch nur bestimmte Sitze dieser Marke unterstützt, dass wurde mal ebenso fallen gelassen und uns nicht mitgeteilt. Ganz ehrlich, ich dachte diese Base ist eben für ALLE Kindersitze. Haha. Naiv ich.
Nun also der Folgesitz. Der Erste. Denn die Industrie denkt ja mit und lässt uns eben alle paar Jahre sehr sehr viel Geld zahlen.
Das es ein Reboarder werden soll, stand ja fest. Das es jetzt nun ein MaxiCosi Reboarder sein soll, eher so halb. Ich hatte ja von dem neuen MaxiCosi 2 Way geschrieben, den kann man eben vorwärts UND rückwärts benutzen. Ich fand diese Möglichkeit total gut, denn man weiß ja nie.
Da wir ja dann, man lernt ja weiter, die Isofix Base bereits hatten, erkundigte ich mich dahingehend. Lustig. Denn für diese Base passt ganz genau EIN EINZIGER Folgesitz von der Firma. Der auch noch vorwärts gerichtet ist.
Ja prima. Ist klar.
Der favorisierte Sitz braucht NATÜRLICH eine neue Base der Firma. Auf diese Base passt dann nur EINE EINZIGE Babyschale. Zum Glück die von uns damals gewählte. Auf Nachfrage erfuhren wir dann, aha, man wird ja schlauer, das es diese Base bereits damals gegeben hat. Aber dann hätte besagter Laden natürlich 200 Euro weniger an uns verdient….
Die Beratung, war übrigens gar keine Beratung. Die Frau gehörte der älteren Generation an und sprach so richtig VERÄCHTLICH vom Reboarder. Okaaaay. Vor allem preislich fände sie die ja auch echt hoch, und brauchen tut man das ja eigentlich nicht.
Als ich dann echt sauer wurde und ziemlich erbost „die Sicherheit meines Kindes kennt keinen Preis“ in ihre Richtung spuckte, laberte sie irgendwelche Infos runter- die auch ich der Infotafel entnehmen konnte….. Zum Glück (bin ja nicht mehr schwanger) habe ich mich bereits im Vorfeld erkundigt gehabt….
Da wir jetzt eh auch ne neue Base brauchten, kamen nun auch die anderen Marken (weitaus bessere Testergebnisse) in Betracht. Nur lustigerweise viel dann die Marke Römer gleich raus, da die Sitze nicht in unser Auto passen. Prima- fällt die Wahl dann doch gleich leichter.
Bleibt noch Cybex. Sehr sehr angetan war ich vom 360Grad drehbaren Sitz. Bequemes Kind reinsetzen und ebenfalls vorwärts und rückwärts.
Allerdings, der Schnack kostet natürlich. Mit Sitz und Base wären wir dan bei 800 (!!!) Euronen gewesen.
Der neue MaxiCosi Reboarder hat uns dann doch auch wieder mehr angesprochen. Zum einen war der Einbau im Auto super easy und er passt prima ins Auto. Erna fühlte sich ganz wohl.  Ausschlaggebend war dann letztendlich die Aussage des Namenslosen- da die neue EU-Verordnung (ein MUSS von 15 Monaten rückwärts fahren) ja dann eh bald kommt, und dies der erste Sitz nach dieser Norm ist, wir ein zweites Kind planen- bräuchten wir ja dann eh so einen Sitz. Bäm.
Wir nahmen „Konfetti“ und ich liebe liebe liebe diesen neuen Sitz. Wie gesagt, der Einbau ist super leicht, vieeeeel besser als mit Babyschale und jetzt haben wir endlich auch die Möglichkeit durchs Verstellen des Sitzes, Erna in eine Schlafposition zu bringen. Und sie 4 Jahre lang rückwärts fahren zu lassen. Kann. Nicht muss. Erstmal natürlich schon.
Also warum ich jetzt schreibe- liebe Schwangerschaftsgemeinde- kauft euch bitte gleich ne Base mit Folgesitzoption und macht nicht unseren Fehler! ;D Danke.

Wenn ich daran denke, mein 9kg Baby (weiß gar nicht wirklich ob sie überhaupt so viel schon hat) könnte bereits vorwärts im Sitz fahren…. *grusel*…. erst Donnerstag musste ich fast ne Vollbremsung einlegen, weil so ein Spack auf einmal mitten auf der Straße stand, und sie dann im Vorwärtssitz- der Kopf fliegt plötzlich nach vorn- sie weiß ja nicht das ich jetzt bremse….. Nee Nee Nee. Oder wenn sie gerade geschlafen hätte, im Vorwärtssitz….
Also, ich werde dann mal berichten wie es so bei uns läuft mit dem Auto. Vielleicht wird es ja besser und sie bleibt sogar mal freiwillig länger drin ohne das ich immer neben ihr One-Woman-Show mach!?