Melancholie

Wenn ich auf meinen Spazierstreifzügen durch meine absterbende Stadt laufe, die alten Wege meiner Kindheit suche, „historische“ Stätten meiner Entwicklung nachgehe, dann bin ich sehr oft den Tränen nahe. Zu viele Häuser sind bereits abgerissen worden- nahezu jedes zweite „Haus“ einer Straße ist bereits weg. Baulücken- wohin man schaut. Der Rest? Bauffällige Häuser die bereits zu meiner Kindheit leer standen.
Viele, viele Läden in denen ich damals dies und das kaufte, geschlossen.
Grundschulen, die ihr letztes Schuljahr erleben, da es nicht genug Kinder für neue Klassen gibt. Plätze- die einfach komplett verlebt sind.

Eine „Einkaufsstraße“, die gerade noch 3 Läden beherbergt. Der Rest ist wie eine Geisterstadt.

Traurig macht mich das. Sehr. Kenne ich die Stadt eben noch aus „blühenden“ Zeiten. Und eigentlich möchte ich auch gar nicht wissen, wie weiter bergab es noch gehen kann.

Heftig sind dann natürlich auch die Immobilienpreise. Ein 1000qm Baugrundstück für 10.000 Euro!!!!! Das würde ich glatt mit Kusshand nehmen. Ist direkt gegenüber meiner Eltern und ich könnte mir eine mega Villa drauf bauen, so viel Geld wäre da noch übrig…. Wenn ich das mit meiner Stadt vergleiche. Da kriegste nichtmal einen Garten für…..

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