Einfach nur schlecht

ist die momentan beste Beschreibung für die Frage, wie es grad bei uns läuft. Nachdem sie doch mal ganze 2 Tage wieder super lieb und super süß war (wie am Anfang) und ich schon dachte ich hab die Phase endlich überstanden, ging es gestern wieder los. Dauerschreien, Dauerjammern, Dauerhunger. Aber will man das Kind dann andocken, ist sie „zu doof“ um richtig zu saugen. Immer wieder fällt dann die Brust aus dem Mund, das Kind drückt den Rücken durch, windet sich, hat die Hände im Weg. DIe ersten 10 Versuche des andockens klappen nicht, DANN fängt das Schreien und Weinen an. Vor Frust, vor Müdigkeit, vor Hunger, vor Unverständnis. Aber was soll ich machen? Mehr als es ihr anbieten, in den Mund „stopfen“ kann ich nicht…
Wir mussten sie dann gestern mit Nuckel austricksen…
Dann will sie IMMER bei Mama sein.
Ich bin gestern einfach zusammengebrochen. Heulend. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Ich bin einfach nur noch müde und fertig.
Beim Papa wird es statt besser nur NOCH schlimmer. Todesschreie.
Nur bei Mama wird es langsam besser, aber nicht gut…..

Sie schläft und noch mit Augen zu fängt sie an zu schreien. Schlafen, schreien, schlafen, schreien. Unser derzeitiger Rhytmus….

Zweites Kind? Never ever. Ich bin froh wenn ich das erste überlebe.
Ich wusste es wird anstrengend. Aber das es SO anstrengend wird, hätte ich niemals gedacht.
Wahrscheinlich bin ich einfach nur übermüdet, heute geht es mir schon besser, aber es wäre toll, wenn sie ihren Entwicklungsschub bittebittebitte schnell hinter sich hat….

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12 Gedanken zu „Einfach nur schlecht

    • Danke— 😦 🙂
      Ich hoffe sehr das es bald bald überstanden ist (bis zur nächsten Phase..)

      Wünsche dir aber eine super tolle und wundervolle Restschwangerschaft und schreibe extra NICHT das du es genießen sollst, weil ich weiß wie sehnsüchtig man da nur noch ist 😀

      • Ja, diesen Satz kann ich sowieso nicht leiden. Ich sage ihn aber auch total oft zu anderen, aber eigentlich nervt er doch wirklich nur! Klar genießt man trotzdem die Zeit, die man noch alleine ist, die man noch den Kugelbauch hat etc. Aber ich hätte auch echt nichts dagegen, sie schnellstmöglich in Empfang zu nehmen! *hihi* ❤

  1. Ja, so ist das, das hat einem vorher keiner glaubhaft erzählt… Wie schwer die ersten Wochen sind. Angeblich wird es ja besser. Darauf hoffe ich – und wünsche auch dir ein schnelles Ende dieser Phase. Stimmen wir ein ins Mütter-Mantra: “es ist alles eine Phase “

    Drücke dich aus der Ferne. Du bist nicht alleine – hier gibt es auch mit Sicherheit kein zweites Kind, nach aktuellen Stand… 😉

    • Danke dir :*
      Ich hoffe sehr auf Besserung- aber in dem Buch „Oje ich wachse“ steht schon die nächste Phase beschrieben, ab Woche 8…. Ich grusel mich jetzt schon davor.
      Denn das was bei Woche 5 steht passt leider ganz genau auf unsere derzeitige Situation…

      Und ich bin echt sehr sehr gespannt wann sich unser Kinderwunsch wieder einstellt;)

      • Ich habe dieses Buch weggeworfen, denn es hat mich gestresst zu wissen, wann was kommt und wie es sein wird. Nachdem ich nun nie wusste, ob es ein Schub ist oder nicht, war plötzlich alles gut. Denn ich war entspannter. Es kam auch einfach nix Schlimmes mehr und wenn dann mal 1-2 Tage.
        Wenn die Mama entspannt ist, ist das Baby es meist auch.

  2. Wir hatten das auch die ersten 3 Tage. Dann hatten wir die Schnauze voll und haben die Kleine ab da zu uns ins Bett geholt. Und zwar dauerhaft (ich fand es eh schon immer pervers, Babys nicht bei den Eltern „im Nest“ schlafen zu lassen).
    Auch ganz wichtig: schmeißt die ganzen Scheiß Ratgeber Bücher von diesen Klugscheissern weg, hört nicht auf Eltern, Freunde und andere Besserwisser. Es ist EUER Baby. Die Natur hat uns diesen wunderbaren Instinkt gegeben, selbst genau zu wissen, was wir tun müssen, um das Wichtigste zu erfüllen: unseren Nachwuchs groß zu kriegen.
    Wir hatten nie Schrei-Nächte. Die Kleine wurde knapp 2 Jahre gestillt. Sie blieb bei uns im Bett bis sie drei Jahre alt war, dann fing sie an, ab und an ihr eigenes Bett auszuprobieren.
    Das größte Geschrei ist übrigens dann, wenn das Kind merkt, dass die Eltern überfordert sind. Da bekommt es nämlich Angst. Stopft den Kleinen nicht die Brust rein, trickst nicht mit Schnullern. Nehmt sie einfach in den Arm und lasst sie spüren, dass ihr da seid. Mehr wollen sie nicht.
    Meine „Kleine“ ist gerade 13 geworden, aber ich weiß noch wie heute, wie die ersten Tage waren. Diese Unsicherheit, etwas falsch zu machen. Vergesst es. Bedingungslose Liebe genügt ihnen. Und hey, alle Einschränkungen bekommt man mit jedem Lächeln zurück.

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