Die Sache mit dem Autokauf

stand ja auch noch aus.
Der Namenslose holte mich gestern ein paar U-Bahn-Stationen früher ab. Zusammen fuhren wir dann in Richtung eines winzigen Platzes, wo mehrere A-Klasse- Wagen standen. Ich glaube ich erwähnte es noch nicht, aber wir wollen wohl eine A-Klasse kaufen. Da komm ich (winzige 1.60) auf jeden Fall an die Pedale, was tatsächlich nicht bei jedem Auto der Fall ist (Diskriminierung!), die Schnauze ist kurz und es geht nach hinten raus auch nicht weit.
Wir gucken. Und stellen fest, dass die Autos alle nicht so wahnsinnig alt, dafür aber voll teuer sind- ab 14.000 aufwärts *puh*. So war das eigentlich nicht geplant.
Relativ sofort, okay, eigentlich gar nicht, kam dann das Verkäuferlein- nachdem wir mehrfach vergeblich versuchten die Türe seines Verkaufshauses zu stürmen.
Er ließ mich Probesitzen. Und obwohl wir bereits zu Beginn deutlich gemacht haben, dass uns die hier stehenden Autos (alle Jahreswagen) zu neu (vor allem zu teuer) sind, wollte er uns nicht von der Leine lassen. Der Namenslose musste sein Auto vorfahren, damit man gleich gucken konnte, was wir dafür kriegen. Nun, das war ein bisschen dumm. Denn aktuell sieht unser Auto aus wie eine Dreckschleuder. Außerdem ist die Beifahrerklinke kaputt und ein paar Kratzer sind eben auch drin. Von innen brauchen wir gar nicht sprechen, ich sag nur: MC-Donalds to go auf Rädern.
Es wurde geschaut, es wurde „aha“-t.
Das Auto ist nicht schlecht. Ein Franzose. Ein Cabrio. Mit Lederausstattung, schnick und schnack- elektrischer Regensensor/Lichtsensor/Lenkradbedienung/Klimatronik/HU usw. bis 2014, 1 .Hand, 60.000 km.
Nach einigem hin und her sollten wir unsere Preiserwartung offen legen. Da der Namenslose diese Auto 2005 für knapp 30.000 Euro neu gekauft hat, will er schon wenigstens und mindestens 6.-7.000 Euro haben. Das es nicht mehr vieeel mehr Wert ist, wissen wir selber.

Die Augenbrauen des Verkäuferleins sprangen hoch. Er ebenfalls, verabschiedete sich zum Hund-Gassigehen.??? Durchgefallen?
Dann kam seine Verkäuferlein-Kollegin. Mit einem Knallerangebot.

Man hätte wohl irgendjemanden angerufen. Mehr als maximal 1.000,00 Euro wäre wohl nicht mehr drin!!!!???
Der Namenslose ging dann aber ab… sprang auf, bedankte sich halbherzig, und ging mit den Worten „wir verkaufen das auf dem freien Markt“. Sie rief uns noch hinterher, dass wir auch dort nicht mehr kriegen würden.

Wir mussten so lachen. 1.000 Euro? Für ein Cabrio? 1.Hand mit schnick und schnack??? Für 1.000 Euro krieg man grade mal nen VW Golf Selbstbastelset.

Haben auch gleich mal nachgeschaut. Vergleichbare Autos werden aktuell (ist noch nichtmal Cabriozeit) für über 7.000 angeboten. Soviel dazu….

Den Namenslosen hat das Angebot trotz allem sehr schwer getroffen. Ist halt irgendwie sein Baby- bisher 😉

Also suchen wir weiter, nur nicht mehr dort.

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2 Gedanken zu „Die Sache mit dem Autokauf

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