von Ängsten

gestern war so ziemlich der allerschlimmste Tag in der Geschichte meiner Schwangerschaftsübelkeit. Auf einmal, wirklich urplötzlich, habe ich so dermaßen heftige Bauchkrämpfe gehabt, das ich von Glück sagen konnte das sich außer das allbekannte Drehen im Kopft- doch keine Ohnmacht ankündigte.

Ich saß dann auf der Toilette, mit heißer Wärmflasche, Schüssel vorm Mund- und ja, es schoss eben überall raus.
Dann noch ein hypernervöser Bald-Kindsvater der alle naselang reinkam und wieder raustrippelte, nicht wusste was er machen kann/soll/darf und vollkommen fertig war.

Vor allem, weil ich zu ihm meinte, wenn ich es nicht besser wüsste, glaube ich das ich es jetzt gerade in diesen Moment verliere. Und es war mir sehr ernst. Es hat sich wirklich so angefühlt. Es war furchtbar. Die Schmerzen, die Angst, ja auch der Egoismus („jetzt hab ich schon 10 Wochen geschafft, jetzt soll es auch drin bleiben“).

Nach ca. ner Stunde war der Spuk vorbei, der Liebste schaffte mich vollkommen geschwächt und zitternd durch Schüttelfrost, verschwitzt und halbtot ins Bett.
Mit der kleinen Gewissheit, es ist noch drin. (zumindest glaube ich das, es kam kein Blut, also ist das ein gutes Zeichen).

Dieses Gefühl- es war vollkommen neu. Bisher war ich mir hunderttausendprozentig sicher, das ich es nicht verlieren werde. Jetzt hab ich doch kurz Panik und fiebere den Donnerstag (also nächsten) herbei- der nächste Check beim Frauenarzt und dann außerdem schon 11. Woche.

Gestern war schlimm. Sehr sogar.

Dafür ist heute wieder viel viel besser. Und ja, ich bin auch weiterhin krankgeschrieben und ich bin gottfroh darum.

Froh bin ich außerdem, weil wir eine Lösung für die Wohnungsnot gefunden haben. (Wir hatten zwar schon ein Haus besichtigt, es ist toll, aber einfach zu teuer und ansonsten gibts hier vielleicht 2 mal im Jahr ein Haus zu kaufen). Wir haben ja „nur“ eine 2 Zimmer-Whg, aber einen rieeeeeesigen Balkon. Heute nacht kam mir die Idee. Einfach aus dem Schlafzimmerfenster eine Tür, und die Hälfte des Balkons wird Wintergarten. Dann haben wir immer noch einen sehr großen Balkon und aber auch ein sehr großes weiteres Zimmer zur Verfügung. Was dann entweder Kinderzimmer wird, oder das neue Wohnzimmer (also mit Schlafzimmer) und Kind und Kegel ziehen in unser großes Wohnzimmer. Auf jeden Fall wäre das eine gute Übergangslösung für die nächsten 2-3 Jahre. Gemäß dem Fall das über uns keiner einzieht- sonst zieh ich nämlich sofort aus. Aber das ist ne andere Baustelle.

Außerdem scheint die Sonne- somit: heute ist ein guter Tag 🙂

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